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Herstellung: Die Abfüllung

 

Bei allen Systemen fängt man das herauslaufende Öl-Wasser-Gemisch in großen Gefäßen auf. Dabei setzt sich das schwerere Wasser nach unten ab, und das leichtere oben schwimmende Öl kann abgeschöpft werden. Diese Öle bleiben meist ungefiltert. Da aber auch sie zu lange dem Sauerstoff ausgesetzt sind, altern sie schnell.

Der moderne Mahlbetrieb von heute ist ebenso effektiv wie unromantisch: Die Ölmühle erinnert mit ihren Zentrifugen, Schläuchen und Abfüllanlagen eher an Maschinenräume. So werden zunächst die Oliven mit einem Saugsystem von Blättern und Zweigen befreit, dann gewaschen und über ein ansteigendes Transportband in einen gewaltigen stählernen Mahlkopf geleitet, der an das Mahlsystem unserer Pfeffermühlen erinnert. Der dabei entstehende Olivenbrei gelangt dann in eine Rührmaschine, die dazu dient, den Brei aus Öl, Wasser und Trester zusammenzuhalten. Diese Rührmaschine ist fast luftdicht verschlossen, um den Sauerstoff fernzuhalten. Von dort wird der Olivenbrei in eine Zentrifuge geleitet, wo er sich wieder in Wasser, Öl und Trester aufteilt. Das Öl fließt in eine zweite Zentrifuge, um die letzten Wasserspuren zu entfernen. Die noch im Öl enthaltenen feinen Anteile an Fruchtfleisch lassen sich durch verschiedene Filtersysteme entfernen. Das Ganze dauert 30 bis 40 Minuten. Dabei dürfen laut EU-Ölverordnung 27 Grad Celsius für „Olivenöl extra nativ“ nicht überschritten werden. Gelagert wird das Öl in dunklen und kühlen Zisternen und Tanks aus Edelstahl, Keramik oder Glas. Indem Stickstoff in den oberen Bereich eingeleitet wird, verhindert man den Kontakt zwischen Öl und Sauerstoff und damit eine frühzeitige Alterung.

Das Fruchtwasser wird in große Auffangbecken geleitet. Von dort bringt man es als wertvolles Düngemittel unmittelbar zurück in die Olivenhaine, denn es enthält Mineralien und Vitamine.
Bleibt es zu lange in den Becken, verdirbt es und darf nicht mehr für die Düngung verwendet werden. Es muss entsorgt werden. Wird aus dem Trester noch ein letzter Rest Öl gepresst, muss dieses chemisch aufbereitet und als "Tresteröl“ verkauft werden.